Nachkodierung einer Krankenhausabrechnung

§ 7 Abs. 5 der Prüfverfahrensvereinbarung (PrüfvV) regelt unter anderem die Zulässigkeit einer nachträglichen Änderung einer Krankenhausabrechnung in einem Prüfverfahren. Solch ein Nachkodieren kann in bestimmten Fällen nötig sein, um die Behandlung eines Patienten richtig und vollständig darzustellen.

Das Urteil vom 21.01.2021 des Hessischen Landessozialgerichtes bekräftigt nun die Annahme, dass solch eine Änderung unter bestimmten Voraussetzungen rechtens ist. So wird argumentiert, dass das PrüfvV auf den Fall der nachträglichen Rechnungskorrektur, bei der das Krankenhaus lediglich ein mit dem MDK einvernehmlich gewonnenes Prüfergebnis umsetzt, nicht anwendbar ist.

Eine Nachkodierung, welche auf einer übereinstimmenden Fallbeurteilung durch den MDK und das Krankenhaus beruht, steht einem zügigen Prüfverfahren nicht entgegen und unterliegt nicht einem Verbot durch die PrüfvV.

 

Das vollständige Urteil ist unter folgendem Aktenzeichen zu finden:

L 8 KR 173/19

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